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  CHART3_0 - Kauf- und Verkaufssignale für Aktien
    Verbilligen?
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Nach gängiger Meinung ist es richtig, seine Engagements zu verbilligen und bei tieferen Kursen noch mehr einzusteigen. Aber bei Aktien es ist so ähnlich wie beim Roulette, man kann im Prinzip alles verlieren, nicht nur bei einem Wert sondern sogar bei einer ganzen Branche (denken Sie an die Solar-Branche). Nehmen wir mal an: Bei mindestens zehn verschiedenen Aktienpositionen, wird zunächst nur ein Teil angelegt. Vielleicht 30 % pro Position oder so, der Rest bleibt Barbestand. Bei einer Steigung um ca. 50 % wird die Hälfte verkauft, und nach einer Verdoppelung nochmal 25 % und bei einer Verdreifachung z.B. glattgestellt. Zu Bedenken ist, daß bei Aktien Verdoppelungen doch öfter vorkommen, Verdreifachungen oder noch mehr schon seltener. Sackt der Kurs nach einem Verkauf zurück, wird zurückgekauft, aber möglichst immer tiefer als davor gekauft. Sackt der Kurs nach einer ersten Investition, wird nachgekauft, z.B. 30 %. Nach weiterem Absacken wird der Rest zu Kursen, die z.B. 50 % unter dem ersten Engagement liegen, investiert.
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Inhaltsverzeichnis
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1 Einführung
1.1 Ausgangspunkt
1.2 Bemerkungen
2 Kontakt
3 Verbilligen
4 Aktuelle Signale
5 DAX-Vergleich
5.1 Historie Dow Jones
6 Rendite
7 Programmbescheibung
7.1 Rechenmethoden
8 Angebot
9 Bedingungen
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Bei mehr als zehn Positionen ist es wichtig Branchenunterschiede zu berücksichtigen, wie zyklische Konjukturwerte/ Konsumwerte/ Energiewerte/ Rohstoffe. Mit frei werdenden Barmitteln sollte man dann in anderen Branchen nachkaufen. Zu bedenken ist, daß das Warten auf eine Steigung manchmal Jahre dauern kann. Um so mehr ist es wichtig zu verbilligen, denn ein aussichtsreiches Papier kann trotzdem so weit fallen, daß es den Einstiegspreis auch nach zehn Jahren nicht wieder ereicht.
Mit dieser Methode kann der Aktionär sich bei Papieren von namhaften Firmen in Sicherheit wiegen. Geht trotzdem einer von zehn Bankrott, dann sollten es die restlichen neun richten, denn auch größere Firmen können Pleite gehen. In soweit ist die Methode, die übrigens außerordentliche Disziplin verlangt, nicht einfach anzuwenden, und das Treffen der Dispositionen ist recht schwierig. Schon aus diesem Grunde scheint ein Programm, das die Einstiegs- und Ausstiegskurse automatisch berechnet, die bessere Alternative.
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