CHART3_0 - Kauf- und Verkaufssignale für Aktien

 

    Einführung

Im Aktienhandel steht der Anleger häufig vor folgender Situation: In der Gewinnzone ist er nicht sicher, wann der Zeitpunkt gekommen ist, um auszusteigen und den Gewinn zu realisieren. In der Verlustzone neigt er dazu, beharrlich an seiner Position festzuhalten, in der Hoffnung, dass sich eines Tages alles wieder bessert. Wenn diese Zeiten der Hoffnung zu lange dauern, so kann er seine Position durch einen erneuten Kauf verbilligen. Das geht oft, aber leider nicht immer gut. Teuer aufgebaute Positionen können in einen ordentlichen Verlust enden oder sogar fast wertlos werden. Es wird davon ausgegangen, dass kein Mensch auf Grund seiner Beobachtungen den Aktienmarkt auch nur für 24 Stunden sicher vorhersagen kann. Daher wurde für den lang- bis mittelfristigen Anleger eine mathematisch-statistische Methode entwickelt, um Kauf- und Verkaufssignale automatisch zu berechnen

Ausgangspunkt

Wer sich Kursverläufe von Aktien über längere Zeiträume anschaut, kommt sicherlich zu der Schlußfolgerung, dass sich die Kurse oft in Trendkanälen bewegen. Der Anleger nimmt ein Lineal und zieht untere beziehungsweise obere Kanallinien und siehe da, das Resultat aus Kauf- und Verkaufskursen am Beginn der Linien bzw. am Ende der Linien kann sich sehen lassen. Jedoch ist dies ein Selbstbetrug, denn versucht der Anleger, eine Linie zum aktuellen Tageskurs zu ziehen, dann weiß er nicht, ob er sich am Beginn oder am Ende eines Trends befindet; dies weiß er immer nur hinterher. Dieser Selbstbetrug vollzieht sich wie eine Art von optischer Tauschung, der er sich nur schwer entziehen kann.

Zudem kann ein technischer Analyst mit Zahlen rechnen wie er will: ohne optische Unterstutzung mittels Grafiken ist es für ihn fast unmöglich, sich eine gute Vorstellung von zahlenmäßigen Ergebnissen zu machen.

Inhaltsverzeichnis

Homepage

  1 Einführung
    1.1 Ausgangspunkt
    1.2 Bemerkungen
  2 Kontakt
  3 Verbilligen
  4 Aktuelle Signale
  5 DAX-Vergleich
    5.1 Historie Dow Jones
  6 Rendite
  7 Programmbescheibung
    7.1 Rechenmethoden
  8 Angebot
  9 Bedingungen

Sind Trends sicher? Diese Frage kann für lang- bis mittelfristige Trends bejaht werden, zwar nicht mit absoluter Sicherheit und schon gar nicht für einen einzelnen Wert. Deshalb sollte der Anleger versuchen über mehreren Werten sich herausbildende Trends auszunutzen.

 

Bemerkungen

Vorhandene Börsensoftware

In Analysetools wurden schon viele Methoden entwickelt. Der Umfang dieser Tools hängt zunächst in besonderem Maße von der Qualität der Software ab. So liefern nahezu alle Aktienprogramme simple Warnsignale, die zum Beispiel den Anleger informieren, wenn sich eine seiner Aktien innerhalb eines bestimmten Zeitraumes erheblich im Wert geändert hat. Dies ist nicht so hilfreich, da keine Trends ausgenutzt werden. Wesentlich professioneller sind hier schon Programme, mit deren Hilfe Durchschnittskurse einer Aktie errechnet werden, die im Rahmen der Chartanalyse durchaus Signale für den Ankauf oder Verkauf einer Aktie geben können. Eine einfache Betrachtung lehrt aber, dass diese Signale meistens zu spät kommen. Eine andere Methode benutzt verschiedene gleitende Durchschnittswerte (GD's) mit unterschiedlichen Anzahlen von Tagen, die, als Kurven aufgetragen, Schnittpunkte bilden, die als Signale verwendet werden (MACD s.o.). Weitere Tools wie RSI (Relative Strength Indikator), Stochastik, Bollinger Bänder u.s.w. haben, über viele Aktien und über Jahrzehnte in der gleichen Weise angewandt, keine befriedigenden Renditen geliefert. Sie können dem Investor zwar als Hilfe dienen, aber die Entscheidung muss er immer selbst treffen.