PROGRAMMBESCHREIBUNG 'CHART3_0'
Kauf- und Verkaufssignale von Aktien berechnen
Für WINDOWS ab NT und XP (mit .Net Framework ab V2.0 Microsoft) -------------------------------------------------------------------------------------- Programm zum Erstellen von Kauf- und Verkaufssignalen. Grundlage sind Dateien in lesbaren Formaten, wie TXT-Dateien oder SDX-Dateien. -------------------------------------------------------------------------------------- E-mailadresse: francoispvanwely@yahoo.de --------------------------------------------------------------------------------------
START
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Nach der Installation startet das Programm beim ersten Mal mit einer Beispielsdatei "xxxxxx". Der Benutzer kann unter "Extras" -> Einstellungen andere Startverhältnisse festlegen, und die Verzeichnisse bestimmen, in deren sich seine Dateien befinden sollen. Unter "Extras" -> Einstellungen wird er gefragt, ob er seine Einstellungen speichern will; wenn ja, wird das Programm zukünftig mit den angegebenen neuen Daten starten. Die Einstellungsdatei selbst befindet sich in dem Verzeichnis ..\bin, das bei der Installation festgelegt wurde, und dieses Verzeichnis wird auch "Hilfsordner" genannt. Weitere Hilfsdateien befinden sich in dem Ordner "Aktie". Nach Eingabe des Passwortes wird die Programmoberfläche angezeigt.

  Klick Programmoberfläche
GRUNDSÄTZLICHES
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Im Folgenden sind immer Aktien als Berechnungsgrundlage gemeint. Selbstverständlich können auch Fonds, Indizes u.s.w. gerechnet werden oder gemeint sein. Unter "Tage" werden im Allgemeinen Handelstage verstanden. Alle Arbeitsdateien der Typen wie AKT, SDX, PFD und CTX sind ASCII-Dateien und können mit einem Editor bearbeitet werden.
 
ORDNERSTRUKTUREN
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In einem Nebenordner von ..\bin befinden sich in: "Depots/'Namedepot'/" die zu berechnenden Aktien. Die Aktiendateien tragen normalerweise die Wertpapierkennnummer als Namen. Die Kennnummer eines Wertpapieres enthält nur Großbuchstaben und Ziffern und soll nicht länger sein als 20 Zeichen. Wird sie mit Kleinbuchstaben eingegeben, verwandelt das Programm diese in Großbuchstaben um. Die Wertpapierkennnummer darf keine Leerzeichen enthalten.
Der Hilfsordner, in dem sich u.a. die Einstellungsdatei und Hilfstexten befinden, sollte aber der Ordner sein, der bei der Installation festgelegt wurde. Durch Kopieraktionen kann es aber vorkommen, dass sich der Hilfsordner doch woanders befindet. Durch "Extras" -> "Hilfsordner neu" kann der korrekte Ordner für die Hilfsdateien wieder hergestellt werden.
Beim Einlesen der Dividenden aus dem Internet werden außer dem Ordner des Mandanten nur die Ordner berücksichtigt, die sich in dem Unterordner "Depots" des Hilfsordners befinden, aus dem heraus das Programm normalerweise gestartet wurde.
 
Um zu verhindern, dass versehentlich eine gerechnete Aktie überschrieben wird, sollten vom Anwender die Aktien, die mit verschiedenen Methoden berechnet wurden, in angelegten Unterverzeichnissen mit z.B. Name "Methode "+ Nr abgelegt werden.
Unter "Extras" -> Dateiroutinen kann das Kopieren, Umbenennen und Sichern der Dateien erfolgen, das ist auch auf Betriebssystemebene möglich.
 
EXTRAS
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Die Programmroutinen werden im Hauptmenü unter "Extras" per Doppelklick aufgerufen. Markiert man eine Programmroutine per Einzelklick wird der dazugehörige Hilfstext angezeigt, wenn die Maus über das Feld "Extras" bewegt wird.
 
ANLEGEN/ÄNDERN
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Beim Neuanlegen einer Aktie klicken Sie auf "Ausführen", ohne Rechnen/Ergebnisse aktiviert zu haben! Natürlich darf die Aktie nicht vorhanden sein. Mit der angegebenen Wertpapierkennnummer wird eine neue Datei .AKT angelegt. Mit dem Aktivieren von dem Einzelbefehl "Extrahieren" und "Update" können aus einem bestimmten Typ TABS-txt-Dateien Kurse eingelesen bzw. geupdatet werden. Unter eine TABS-txt-Datei wird eine Textdatei verstanden, in der die Daten einer Zeile durch TAB's getrennt sind. Die Aktienbezeichnung muss mit dem Namen der Aktie aus der TABS-txt-Datei übereinstimmen. Bei einer Neuanlage einer Aktie wird ebenso verfahren.
 
AKTIENAME
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Dieser wird aus der SDX-Datei "AktienVerz" jedes Mal nach Neueingabe der Aktiennummer automatisch eingelesen und angezeigt. Neue Aktien können manuell oder unter Extras -> Aktienname des Hauptprogramms in dieser SDX-Datei nachgetragen werden.
Es kann vorkommen, dass Wertpapierkennnummern an der Börse geändert werden (Umstellungen z.B.). Unter Extras -> Dateiroutinen kopiert man die Datei .AKT auf die neue WPK-Nummern .AKT oder benennt sie um. Danach ändert man die WPK-Nummer im Verzeichnis Extras -> Wertpapiernamen. Ggfs. ist die Korrektur auch in Stapeldateien vorzunehmen.

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Berechnungsergebnisse können zum Drucker oder in eine Datei geschickt oder angezeigt werden.
Die Anzeige auf dem Bildschirm kann im Untermenü mit dem Buchstaben "Z" ein- oder ausgeschaltet werden.
Ist sie eingeschaltet und erfolgt Stapelverarbeitung, wird der Vorgang bei jeder Aktie angehalten und kann nach Tastendruck fortgesetzt werden.
 
IMPORTIEREN
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Beispieldateien zum Importieren sind Textdateien mit dem Suffix .TXT.
  Klick Programmoberfläche Untermenu
Jede Zeile muss zwei Felder haben: 1.) Datum 2.) Kurs, beide getrennt durch einen TAB.
 
Ein Lieferant für aktuelle Kurse aus dem Internet ist z.B. das Programm BiuTicker. Es kann drei Formate exportieren A) Quicken = Excelformat (CSV) (wird hier nicht benutzt), B) Chart = SDX-
Format und C) Textformat (TXT). Das SDX-Format ist Textformat : 1ste Zeile = "."Angabe; 2te Zeile = Daten getrennt durch ";" 3te Zeile evtl. = weitere "."Angaben 4te Zeile = weitere Daten getrennt durch ";".
Beispiel: "Stand .." Textformat (TXT): Zeilen mit AktieNr/ Datum/ Eröffnung/ Hoch /Tief /Schluss, getrennt durch TAB's. Das erste Feld kann auch ein Index sein (^MDAX).
 
EXPORTIEREN/UMFORMEN
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Es können Aktiendateien .AKT, wie unter Importieren beschrieben, sowohl einzeln als auch bei Stapelverarbeitung exportiert bzw. umgeformt werden, dagegen sind Dateien des Typs .TXT und .SDX bei der Stapelverarbeitung nicht möglich.
 
DATEISTRUKTUR
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Die Aktiendateien haben den Suffix .AKT und sind Textdateien, die mit einem Editor bearbeitet werden können. Jede Zeile ist 45 Zeichen lang, CRLinefeed nicht mitgerechnet. Das erste Feld enthält den Kurs, mit Punkten als Dezimalzeichen. Das zweite Feld enthält das dazugehörige Datum (Format TT.MM.JJ) - also ausreichend für die nächsten 50-60 Jahren, und hat zur Folge, dass man keine Historien vor 1961 bearbeiten kann. Der Dateiname für eine Aktie ist auf 32 Zeichen begrenzt. Die Anzeige der Grafiken erfolgt für 8000 Datensätze; das entspricht rund 31 Jahre.
 
DATUMFORMAT
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Die Beispielsdateien .TXT zum Importieren/Exportieren sind Dateien mit Datum Typ 01.05.87 oder Typ 01.05.1987, Dezimaltrennzeichen mit Kommas und die Zeichenfolgen getrennt durch TABS. Das Tagesdatum in den Dateien .OPT und AKTIE.DAT oder auf dem Drucker hat das Format: TT MM JJJJ.
 
DATUMEINGABE
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Durch wiederholtes Klicken auf das Feld "D" können statt Satznummern ein Datum für "von/ bis" eingegeben werden. Durch klicken auf das Feld (Von /bis) sucht das System das zu den Satznummern gehörige Datum und zeigt dieses an. Ist die Option "Update" aktiviert, sucht das System den zuletzt vorhandenen Satz und zeigt das Datum im Feld "von" an.
 
DATEI OPT
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Mit der Option "verschiedene Kanäle rechnen von/bis" kann aus einem einzugebenen Bereich von Kanälen der Kanal mit dem besten Ergebnis ermittelt werden. Das beste Ergebnis einer gewählten Methode wird mit dem aktivierten Button "Drucken" in die Datei AktienNr.OPT geschrieben, und ist mithilfe Button "Edit Datei OPT" einzusehen bzw. auszudrucken.
Grundsätzlich sind die mit der Option "verschiedene Kanäle rechnen von/bis" erzielten Ergebnisse jedoch immer 'self fulfilling prophesies'. Dabei wird eine Zukunft vorweggenommen, da bei der Berechnung des Optimumkanals Werte bis zur heutigen Zeit (heute) benutzt werden.
 
METHODEN
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Das Programm hält verschiedene Methoden bereit. Mit der Hilfstaste F1 im Untermenü wird eine Beschreibung der aktuellen Methode aufgerufen. Die bisher erfolgreichste Methode ist standardmäßig eingestellt. Mit einer aktivierten Bullenfalle nach z.B. 110 Tagen ergeben sich bessere Resultate, möglicherweise mit einer etwas geringeren jährlichen Effektivrendite.
In einer Hausse haben einige Aktien die Eigenschaft sich über einen längeren Zeitraum immer schneller nach oben zu bewegen (s. Hausse). Deshalb kann im Untermenü eine Kanalverengung aktiviert werden, die nach einer bestimmten Anzahl von Tagen (z.B. 400 Tagen) in Wirkung tritt. Sie erzielt ebenfalls geringfügig bessere jährliche Effektivrenditen.
Engagieren sich Investoren mit Käufen am Markt, weil sie auf steigende Kurse setzen und werden dann von fallenden Kursen überrascht, so bezeichnet man das als Bullenfalle.
 
METHODENÄNDERUNG
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Zuerst wählt man eine willkürliche Aktion und kommt auf die Ausgabeseite. Mit der Plus- und Minustaste kann man die Methode ändern. Danach "Zurück" und ggfs. einen neuen Ordner wählen. Danach, falls gewünscht, Extras -> Einstellungen speichern oder Ende abbrechen, um die ursprüngliche Einstellung wieder herzustellen. Bei jedem neuen Programmstart wird dann die neue Konfiguration zukünftig automatisch geladen.
Erfolgt eine Methodenänderung mit der Plus- oder Minustaste auf dem Eingabefeld im Untermenü, werden die aktivierten Felder und die Variablen von Standardeinstellungen auf der Checkliste entsprechend angepasst. Ohne Methodenänderung werden die Werte der Variablen beibehalten, auch wenn man zum Hauptmenü zurückkehrt und Signale neu berechnet.
 
Der Anwender kann bei den verschiedenen Methoden die Variablen selbst ändern und durch Rechenreihen selbst eine Konfiguration zusammensstellen, die für seine Bedürfnisse geeignet erscheint. Er kann für eine Anzahl Aktien aus gewählten Zeiträumen Signale berechnen und damit beweisen, dass bessere Ergebnisse erzielt werden als z.B. mit Fonds. Diese Art der Programmgestaltung ist bisher eine Besonderheit auf diesem Gebiet.
 
CHECKLISTE
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Im sogenannten Untermenü können auf der Ausgabeseite verschiedene Möglichkeiten aktiviert und die erwähnten Variablen geändert werden.
 
LKB/ LKSL (EIN/AUS)
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LKB ist die Abkürzung für "letzter Kurs berücksichtigt". Ist sie aktiv, werden die Ergebnisse so gerechnet alsob die Aktie am letzten Handelstag verkauft wurde, wenn sie also gekauft war. Dies ist in soweit irreführend, als dass der Signalkurs weit tiefer liegen kann, und der Verkaufskurs auch der kommenden Realität nicht entsprechen muß. Ist der Unterschied geringer, ist der Vergleich mit den Ergebnissen anderer Methoden realistischer. Mit LKB = AUS ist die Berechnung vom Optimumkanal auch nicht besser, denn eine davor liegende lange Steigung oder ein langer Abfall kann einen völlig falschen Vergleich ergeben. Dafür wurde der Schalter LKSL eingeführt (Taste L im Untermenü mehrmals drücken). Dann wird so gerechnet, alsob die Aktie am letzten Kurstag zum Stoppkurs (blaue Linie) verkauft würde, wenn sie dann gekauft war. Dies würde aber die Ergebnisvergleiche wiederum dadurch verfälschen, dass bei großen Kanalwerten ein weitaus geringeres Ergebnis errechnet wird als bei kleinen Kanalwerten. Es schien deshalb realistisch zu sein, hierbei als Verkaufswert das arithmetische Mittel zwischen Kurs und Stoppkurs zu nehmen.
 
VERLUSTBEGRENZUNG
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Es wurde überlegt, ob bei stetig fallenden Kursen (z.B. beim DAX Jahr 2000 - 2003) eine extra Verlustbegrenzung vorhanden sein müsste. Wird sie aktiv, sollten die Kurse zum Beispiel mindestens z.B. 12% unter dem Kaufkurs liegen und die Kurskurve sollte eine gewisse Steilheit (- 0,0005 % pro Tag und pro Kurseinheit nach unten) aufweisen. Diese Berechnung nimmt das letzte Signal als Ausgangspunkt.
Diese "Verlustbegrenzung.." führte in den meisten Fällen zu unbefriedigenden Resultaten. Andererseits kann sie nicht ignoriert werden, denn es kann immer Fälle geben, wo ohne Verlustbegrenzung erhebliche Verluste entstehen. Verlustbegrenzungen auf 20% können bei bestimmten Kursverläufen erfolgreich sein. Über mehreren Aktien gerechnet aber ist wegen des schlechteren Gesamtergebnisses dieser Wert nicht zu empfehlen. Eine aktivierte Verlustbegrenzung von 50% beeinträchtigt die Gesamtergebnisse nicht und ist als "Notbremse" einsetzbar.
 
KURZFRISTIGE TRENDWENDE
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Eine Verlustbegrenzung, die das letzte Signal als Ausgangspunkt nimmt, bringt unbefriedigende Resultate.
Deshalb wurde die Verlustbegrenzung in der Weise konzipiert, dass nach einem Kaufsignal eine separate Regressionsberechnung vom Tag des höchsten davor liegenden Kurses bis zum Tag des Kaufsignals durchgeführt wird. Fiel innerhalb dieser Periode bis zu einer Anzahl von Tagen der Berechnung (z.B. 100) mit einer Steilheit von mehr als (z.B. -0,05 % pro Tag und pro mittlere Kurseinheit) die Aktie nach unten, dann wurde das Kaufsignal unterdrückt. Das gleiche gilt umgekehrt für ein Verkaufssignal.
Diese Ergebnisse sind signifikant besser. Die besten zusätzlichen Aktivierungen sind hierbei: Kanalverengung, sowie Bullenfalle und Bärenfalle.
Es sei hier bemerkt, dass etwas geringere Effektivrenditen gepaart mit höheren Gesamtrenditen gegenüber höchsten Effektivrenditen vorzuziehen sind, weil im letzten Fall einzelne Aktien nur einige, aber nicht alle Anstiegsarten ausnutzen. Dies würde für einen Investor, der sich für eine einzelne Aktie interessiert, ein unbefriedigendes Bild ergeben.
Die hier beschriebene Signalunterdrückung kann manchmal dazu führen, dass der Tageskurs das Stop-Limit überschreitet und es nicht notwendigerweise zu einer Signalbildung kommt.
 
KURZFRISTIGE FALLEN
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Standardmäßig wird ein neues Signal erst nach einer Anzahl von Tagen aktiviert (z.B. 40 Tagen). Es kommt aber öfters vor, dass nach einem Signal sich der Trend dreht. Wenn der Tageskurs dann mehr als z.B. 40 % vom signalkurs abweicht, wird nach z.B. 22 Tagen bereits ein neues Signal ausgelöst. Die hier angegebenen Beispielswerten ergeben eine Verbesserung der Gesamtrendite.
 
KANALVERBREITERUNG
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Aktienkurse fallen gewöhnlich schneller als sie steigen und schwanken dabei heftiger. Abhängig von der momentanen Steilheit bei fallenden Kursen wird die Kanalbreite im Verkaufszustand vergrößert, und zwar in Prozenten, die sich aus der Steilheit multipliziert mit einem Faktor, z.B. 2, ergeben. Der hier angegebene Beispielswert ergibt keine Verbesserung der Gesamtrendite.
 
AUSGABEEINHEIT
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Die gleichzeitige Aktivierung von "Signale Rechnen" und "Drucken" liefern ein bestimmtes Druckresultat der Berechnungsergebnisse, abhängig von weiteren Aktivierungen. Falls man einen kompletten Endausdruck der Berechnungsergebnisse wünscht, muss man vorher separat "Signale Rechnen" ausführen.
 
Die Standardausgabeeinheit ist der Bildschirm (Konsole = CON). Man kann die Ausgabe auch in die Datei AKTIE.DAT oder auf den Drucker LPT1: umleiten. Siehe ListBox li. oben. Die Datei DATEI.DAT wird in dem aktuellen Aktienordner abgespeichert. Man kann die Ausgabeeinheit auch leer anwählen, dann wird bei der Berechnung nichts angezeigt. Zur Aktivierung der Ausgabeeinheit "DATEI.DAT" oder "LPT1:" muß "Drucken" aktiviert sein.
Bei Ausgabe auf dem Drucker werden die angeschlossenen Drucker angezeigt. Darunter können sich z.B. auch der Acrobat Distiller oder der WINDOWS Viewer befinden. Es muss dann eventuell eine vorgegebene Standardeinstellung geändert werden, um ggfs. mit dem Acrobat Distiller Adobe-Seiten zu erzeugen.
Bei Ausgabe auf dem Drucker kann die Ordnereinstellung für die auszudruckenden Dateien geändert werden. Diese Einstellung bleibt nur während einer Computersitzung beibehalten.
 
BERECHNUNGEN
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Wenn "Signale Rechnen" nur zusammen mit "Kurssignale ausgeben" aktiviert ist, wird auf die Ausgabeeinheit jedes errechnete Kauf- oder Verkaufssignal direkt während der Berechnung ausgegeben. Resultate der Aktie, oder bei Stapelverarbeitung die Resultate aller Aktien, können sowohl mit als auch ohne "Kurssignale ausgeben" erfolgen. Bei dieser Art der Ausgabe werden die Gewinne und Verluste addiert und angezeigt, im Gegensatz zu den Signalen direkt bei der Berechnung, wobei nur das Endergebnis angezeigt wird. Die Ausgabe der Resultate kann auch ohne "Signale Rechnen" geschehen: es muss vorher schon gerechnet worden sein. Man kann auch bestimmte Teilbereiche, entweder nach Datum oder nach Satznummern, berechnen oder sich anzeigen lassen; dies gilt auch für Grafiken.
Bei den Berechnungen über relativ kurze Zeiträume werden andere Kauf- und Verkaufssignale erzeugt als über längere Zeiträume. Dies ist bei der Wahl der Datenbereiche "Von /bis" zu beachten.
 
PUNKTZEILEN
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In einigen Dateien, wie AktieHLF und Aktie.PFD, können eigene Kommentare eingefügt werden: das erste Zeichen einer Zeile muss dann einen Punkt sein. Auch die erste Zeile einer Aktie .AKT kann für einen Kommentar, jedoch ohne Punkt, benutzt werden. In der Datei "Aktie.STP" (Stapeldatei) können zwar Punkt-Kommentare eingefügt werden, doch sie werden beim nächsten Abspeichern der Einstellungen wieder entfernt.
 
ERGEBNISSE
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Die errechneten Vergleichsergebnisse werden in Prozentpunkten des eingesetzten Kapitals ausgedrückt. Dies beinhaltet, dass bei jedem Kauf ein gleicher Betrag eingesetzt wird. Das Gesamtergebnis ist dann dieser Betrag multipliziert mit der Summe der Prozentpunkten. Diese Zahlen sind dem Ausdruck zu entnehmen. Im Grafikbild z.B. wird das Bruttoergebnis über den gewählten Zeitraum in Kurspunkten angegeben. Das heißt, dass bei jedem neuen Kauf der Erlös des vorigen Verkaufs eingesetzt wird. Das Bruttoergebnis in Kurspunkten (also ohne Transaktionskostenabzug) ist als Vergleich zu den Kursen aussagekräftiger als das Ergebnis in Prozentpunkten.
 
RENDITEN
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Die errechneten Renditen für einzelne Aktien sind natürlich jeweils verschieden. Eine gewählte Periode für eine Anzahl von Beispielaktien ist z.B. von Mai 1987 bis März 1999. Berücksichtigt man Zins und Zinsenszins, dann würde eine effektive Rendite (z.B. 9 %) jährlich betragen (nach der Formel: Effektive Rendite = (1 + Zins * 100) ^ Anzahl_Jahre). Zum Vergleich: der DAX hat von Anfang 1968 bis August 2010 eine effektive Performance von rund 7 % gemacht. In der Anfangs genannten Periode von 1987 bis 1999 wurde mit dem DAX-Index und die Standardmethode eine effektive Rendite von 13,5 % erzielt, einen Wert, den der Anwender mit selbst gewählten Variablen und bei ausgedehnteren Rechenreihen mindestens erreichen sollte.
 
BULLENFALLE
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Es konnte über eine Vielzahl willkürlich gewählten Musteraktien mit diversen Methoden eine Verbesserung von der Gesamtrendite erzielt werden, wenn sie nach 80 Tagen greift (Standardeinstellung). Die Jahresrendite änderte sich jedoch kaum. Bei einzelnen Aktien sind die Ergebnisse recht unterschiedlich.
Im Allgemeinen ist die Bullenfalle erforderlich. Die Aktivierung der "Kurzfristige Bullen- und Bärenfalle.." hat im Allgemeinen keine Auswirkung auf die Rendite.
 
BÄRENFALLE
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Es konnte über die vorgenannten Musteraktien mit diversen Methoden eine Verbesserung der jährliche Rendite erzielt werden, wenn sie nach 110 Tagen greift (Standardeinstellung). Bei einzelnen Aktien können die Ergebnisse recht unterschiedlich sein. Im Allgemeinen ist die Bärenfalle erforderlich.
 
UPDATES
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Diese sind aus zu importierenden Daten möglich. Mit dem Aktivieren von "Update" und "Einzelbefehl", und die Aktivierung von "Extrahieren" im Untermenü, können Kurse aus Dateien vom Typ TABS-txt eingelesen werden. Das System sucht automatisch nach dem letzte Datum und die späteren Datensätze werden an die Aktiendatei angehängt bzw. überschrieben. Extrahieren in Stapelverarbeitung ist möglich. Der letzte Datensatz wird nur überschrieben wenn das vorletzte Datum fehlt, außer wenn der Kurs den Wert Null hat. Die Importdateien können sich in einem beliebigen Ordner befinden, welcher angeklickt werden muß. Empfehlenswert ist es, die Importdateien in den Ordner "Depots" zu legen.
Über das Internet werden immer die letztgültigen Kurse eingelesen und, falls sie am Vortag noch nicht vorlagen, überschrieben. Dies ist erforderlich, weil Yahoo historische Daten manchmal zu spät liefert.
Updates über das Internet sind auch in Stapelverarbeitung möglich. Hierbei muss bei jeder Aktie jeweils die Internetanfrage und "Zurück" (zum Einlesen) angeklickt werden. Dies ist erforderlich, da Yahoo nur eine begrenzte Anzahl von Anfragen aufnehmen kann, wenn die Übersendung der Daten - die eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt - noch nicht erfolgt ist. Nach Ablauf wird gefragt ob die geupdateten Aktien, die sich in dem aktuellen Depot befinden, auch auf die übrigen Depots kopiert werden sollen. Es werden nur die Depots bearbeitet, die sich im gleichen Hauptordner befinden. Befinden sich in einem Depot Aktien, die nach einem solchen Kopieren nicht geupdatet wurden, dann legt man diese Aktien manuell hinten im Stapel und startet von hieraus ("Internet Aktien" -> rechte Maustaste).
Das Kopieren von geupdateten Dateien auf andere Depots, soweit sich diese Depots in dem gleichen Hauptordner befinden wie das Depot, das geupdatet wurde, ist auch direkt vom Hauptmenü aus möglich. Aktiviere Kästchen "Update", deaktiviere "Signale Rechnen", aktiviere nur "Stapelverarbeitung" und führe aus.
 
EINLESEN
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In der gleichen Weise wie beim Update können Kurse eingelesen werden, wenn die Datei AktieNr.AKT noch nicht oder nur mit den ersten Sätzen angelegt war, d.h. mit "Einzelbefehl" und die Aktivierung von "Extrahieren" im Untermenü. Es ist nicht erforderlich die Option "Update" zu aktivieren, und es werden alle Sätze in die neue Datei eingelesen. Wenn noch keine Datei .AKT angelegt worden war, geschieht dies automatisch.
 
KATALOGE
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Statt direkte Eingabe der Wertpapierkennnummern kann eine Aktie auch aus Namenslisten gewählt werden. Diese stehen in Katalogen in CTX-Format zur Verfügung, die sich in dem Ordner "Aktie" befinden. Die Katalognummer ist der voreingestellte Katalog (von 1 - 10). Katalognummern dürfen nicht geändert werden. Die im Hauptprogramm gezeigte Liste der Wertpapiergruppen (DAX etc.) sind fest eingestellt. Hinzufügungen hinter dem Namen in den Namenslisten werden nicht berücksichtigt (z.B. Währung). Kommentarzeilen - mit einem Punkt als erstes Zeichen der Zeile - sind möglich.
 
PRÜFUNG EINES DATENSATZES
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Dies geschieht u.a. über eine Datumsprüfung, ob zwischen zwei Handelstage keine größere Lücke besteht. Es werden auch die Datensatzlängen und Kursangaben überprüft. Ist die Automatik eingeschaltet, ist die Prüfung der Datensätze auf Datum ausgeschaltet. Dies bewirkt eine Beschleunigung bei rechenintensiven Abläufe. Sollte ein Kurssprung von mehr als 100 % auftreten, erfolgt eine Warnung. Dies könnte bei einem Split auftreten s.u. Eine Überprüfung ob bei Grafiken und Signalausgaben vorher durchgehend gerechnet wurde, findet ebenfalls statt.
 
EMPFEHLUNG
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Es empfiehlt sich von den Dateien .AKT und Dateien .H14 eine Kopie in einen Ordner zu legen. Die Möglichkeiten des Programmes sind sehr groß, Fehler und damit zusammenhängende Datenverluste können nicht völlig ausgeschlossen werden.
 
GRAFIKEN
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Ein Ausdruck der Grafiken ist auf dem Computer installierten Druckern möglich, indem sie angewählt werden (Hauptmenü: Ausgabeeinheit: LPT1:). Zum Beispiel ist ein Ausdruck auf .XPS Format möglich, der mit dem XPS-Viewer von Microsoft angezeigt werden kann. Grafikausdrücke sind vom Programm sowohl in Farbe als auch in schwarz-weiß möglich. Mit dem Buchstabe "S" wird von der aktiven Grafikseite einen entsprechenden ScreenShot erstellt. Mit einem anderen Buchstabe wird direkt eine Grafikseite erstellt (mit "P" z.B. PNG-Format).
Ist die Automatik eingeschaltet und wird unter Stapelverarbeitung gearbeitet, dann kann in den Grafikseiten vorwärts und rückwärts geblättert werden. Bei einem dargestellten Teilbereich, kann die Grafik mit den Pfeiltasten nach links und rechts verschoben werden.
  Klick Grafikoberfläche
Der Textkopf der Grafikseite enthält die relevanten Informationen. Diese werden nach jeder Berechnung als Text angezeigt und so im Ergebnis berücksichtigt.
Durch Anklicken des Vollbildsymbols re. ob. können die Grafiken auch als Vollbild angezeigt werden. Durch Aktivierung der verschiedenen Checkboxen auf der Grafikseiten können zusätzliche Grafiken in der Darstellung eingeblendet werden. Auf der arithmetischen Kursskala werden die Notierungen in gleichen Abständen, dargestellt (im Gegensatz zu der logarithmischen Darstellung = prozentual - s. Grafik). Die Aktie muss für eine korrekte Darstellung der Grafik vorher gerechnet sein. Erfolgte das Einlesen der historischen Daten über das Internet und ist "Signale Rechnen" aktiviert, geschieht dies automatisch.
 
GRAFIKDARSTELLUNGEN
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Auf der Grafikseite können mehrere Alternative aktiviert werden, darunter der "DAX-Vergleich", bei dem die zeitgleiche DAX-Grafik, ausgehend vom Ausgangswert der Aktie, eingeblendet wird.
 
AUTOMATIK
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Durch Einschaltung der Automatik (Buchstabe A im Untermenü) werden wiederholte Abfragen ignoriert. Dadurch werden Dateien u.U. automatisch überschrieben. Diese Einrichtung ist vor allem bei Stapelverarbeitungen nützlich. Ist die Automatik eingeschaltet, ist die Prüfung der Datensätze auf das Datum ausgeschaltet, so dass beim ersten Mal neu rechnen die Automatik ausgeschaltet sein sollte.
  Klick Grafikoberfläche
Diese Einrichtung bewirkt eine Beschleunigung der rechenintensiven Abläufen.
Ist der Modus 'Fast' in der Einstellungsdatei eingeschaltet, wird die Automatik ebenfalls eingeschaltet.
 
ABSCHLÄGE
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Darunter werden Dividenden und Bezugsrechte für eine Kapitalerhöhung verstanden. Einen Abschlag kann derart groß sein, dass er ein Fehlsignal auslöst. Deshalb wird dies berücksichtigt, indem in der Datei AktienNummer".DIV" des Aktienordners pro Vorgang eine Zeile eingetragen werden kann:
1.) das Datum, an dem der Abschlag vom Handel erfolgte, gefolgt von einem TAB und
2.) der Betrag, gefolgt von "=" und die Anzahl der Tage über die der Abschlag verteilt werden soll. Ein Abschlag von z.B. 15 % wird über 10 Tage gestreckt. Dividenden werden im Allgemeinen nicht gestreckt bzw. verteilt. In dem 2ten Teil der Zeile ist statt "=" dann "Dividende" zu schreiben. Das Programm findet heraus, ob ein Abschlag ganz oder nur teilweise verarbeitet wurde, z.B. nach einem Update. Es fordert dann auf, im Untermenu "Abschläge" zu aktivieren, um die Verarbeitung durchzuführen. Erst wenn die Verarbeitung komplett erfolgt ist, könnte man den entsprechenden Eintrag in der Aktiendatei ".DIV" löschen. Ein größerer Dividendenabschlag kann auch auf mehreren z.B. auf zwei aufeinander folgende Tage verteilt werden.
 
DIVIDENDEN
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Dividenden können manuell Netto eingetragen werden. In Zeile 26 der Einstellungsdatei kann für den Mandanten sein spezifischer Quellensteuersatz eingetragen werden, z.B. 0 %, wenn für alle Erträge eine Freistellung von der Steuer besteht. Der Satz kann auch im Laufe eines Jahres geändert werden, wenn z.B. Freibeträge ausgeschöpft sind. Dies gilt auch für ausländische Erträge, die Netto, also nach Abzug von Quellensteuern bzw. andere Abgaben wie Kosten etc., eingetragen werden sollten. Das Datum der Eintragung einer Dividende bezieht sich auf den Zahltag. Wenn Dividenden aus dem Internet eingelesen werden, wird der Steuersatz von Zeile 26 (evtl. 1ste Punktzeile nicht mitgerechnet) angewendet. Bei Renditeberechnungen liegen dann die Nettoerträge zu Grunde.
In der Dividenden/Abschlagsliste können auch Bemerkungen eingetragen werden, mit Datum und z.B. Splitangaben. Das Löschen einer Abschlagsdatei kann über Extras -> Dateiroutinen erfolgen.
Es werden beim Einlesen der zuletzt gezahlten Dividenden aus dem Internet, außer dem Ordner des Mandanten, auch die Dateien AktieNr.DIV berücksichtigt, die sich in dem Unterordner "Depots" von dem Hilfsordner befinden, aber nur wenn die Aktie sich in dem betreffenden Depot befindet.
Sollte noch keine Datei AktieNr.DIV vorhanden sein, wird diese nur im aktuellen Ordner des Mandanten neu angelegt.
 
EFFEKTIVRENDITE
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Außer der Gewinn/Verlust in Prozentpunkten (dies bedeutet, dass bei jedem Kauf ein gleicher Betrag z.B. 10.000,- EURO eingesetzt wird; prozentuale Gewinne/Verluste werden addiert) wird auch der Gewinn/Verlust in Kurspunkten ausgegeben (dies bedeutet, dass bei jedem neuen Kauf der Erlös des vorigen Verkaufs eingesetzt wird; Gewinne/Verluste in Kurspunkten werden addiert). Diese letzte Vergleichsart ist aussagekräftiger im Vergleich zu einem einmaligen Kauf über eine Periode, also ohne Zwischenverkäufe. Der korrekte Vergleich ist der zuletzt Genannte. Er bedeutet also, dass ausgehend von einer bestimmten Summe der Erlös bei einem Verkauf für den nächsten Kauf der gleichen Aktienart eingesetzt wird. Das Endergebnis wird dann über die Gesamtanzahl der Tage im Kaufzustand als Jahreseffektivrendite in Prozenten unter Berücksichtigung von Zins und Zinsenzins errechnet. Die Tage im Verkaufszustand finden keine Berücksichtigung, da die Verwendung des Kapitals in dieser Zeit frei ist. Bei mehreren Aktien wird angenommen, dass für jede Aktie ein gleicher Betrag vorgesehen ist. Bedingt durch die möglichen unterschiedlichen Laufzeiten kann die Gesamtrendite, die "kumulierte Effektivrendite" genannt wird, nur mittels Iteration exakt bestimmt werden.
 
Die jährliche Rendite in Prozentpunkten wird aus der Summe in Prozentpunkten und die Laufzeit hoch Eins geteilt durch die Gesamtanzahl der Anlegezeit in Zinsjahren ermittelt. Diese Jahresrendite einer Aktie wird auch Effektivrendite genannt. Bei Stapelverarbeitung mit mehreren Aktien wird das "gemittelte Effektivergebnis" aus der Summe dieser jeweiligen Ergebnisse mal den jeweiligen Zinstagen, geteilt durch die Gesamtsumme aller Zinstage, errechnet. Diese gemittelte Gesamteffektivrendite unter Berücksichtigung von Zins und Zinsenszins ergibt sich dann aus dem gemittelten Effektivergebnis und den gemittelten Zinstagen.
 
Bei der Stapelverarbeitung mit mehreren Aktien werden die Endergebnisse der Effektivrenditen addiert. Diese Gesamtrendite wird "summierte Effektivrendite" genannt. Die mittels Iteration errechnete "kumulierte Effektivrendite" ist die exakteste.
 
VERGLEICHE
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Mit der Taste "V" im Untermenü wird der Vergleichsmodus ein- bzw ausgeschaltet. Ist er eingeschaltet (Vergl. = EIN) wird auch das Gesamtergebnis in Prozentpunkten angezeigt, und die gesamten Berechnungszeiträume der Aktien werden angezeigt. Diese letzte Angabe gibt Aufschluss über den Vergleich der Zeit, in der die Aktien gekauft waren, zu der Gesamtzeit. Ebenfalls werden, wenn "Resultate der Aktien" aktiviert ist, die Anzahlen der Aktien, die sich im Kaufzustand und im Verkaufszustand befinden, angezeigt.
 
HAUSSE
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In einer Hausse haben einige Aktien die Eigenschaft sich über einen längeren Zeitraum immer schneller nach oben zu bewegen. Die Steilheit nimmt zu. Da der gleitende Durchschnitt dann zu träge ist, diese Bewegung zu folgen, wurde im Untermenü die Option "Kanalverengung bei positiver Steigung.." eingeführt. Sie tritt erst nach einer bestimmten Anzahl von Tagen in Wirkung (z.B. 400 Tagen). In Fachkreisen wird der sich verändernde Steilheit dazu benutzt sog. Sekundärtrends oder Tertiärtrends zu bestimmen. Das ist aber in diesem Programm nicht der Fall.
 
ZINSTAGE
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Die Kurse werden pro Handelstag notiert. Ein Jahr von 52 Wochen hat 52 x 7 = 364 Tage. Eine Woche hat fünf Handelstage, werden 4 Feiertage abgezogen, dann verbleiben 52 x 5 = 260 + 1 -4 = 257 Handelstage pro Jahr. Hält man eine Aktie z.B. 400 Handelstage, sind das 400 / 257 = 1,5564 Jahre für die Berechnung des Zinsenzinses. Die Annahme für 257 Handelstage pro Jahr dürfte hinreichend genaue Ergebnisse produzieren.
 
TRANSAKTIONSKOSTEN
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Diese sind für jeden Kauf oder Verkauf z.Bsp. mit 0,5 % des Umsatzes vorgegeben, d.h. pro Realisierung fallen dann 1 % Kosten an. In "Einstellungen" kann dieser Prozentsatz variabel eingegeben werden. Einzel- und Gesamtkosten werden in den Ergebnissen berücksichtigt und als Prozentzahl in den Ergebnislisten ausgewiesen. Da jeder Mandant seine eigene Einstellungsdatei benutzt, werden die Kosten somit individuell berücksichtigt.
 
KOPIEREN
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Mit der Taste K im Untermenü kann die erstellte Datei AKTIE.DAT wahlweise entweder auf eine Datei Aktien-nummer"-T" kopiert oder zum Drucker geschickt, unabhängig davon welche Ausgabeeinheit aktiviert wurde. Wenn kein Drucker angeschlossen ist, kann die Datei AKTIE.DAT zu einer entspechenden XPS-Datei geschickt werden. Beim ersten Mal kopieren, muss der Ordner für die zu kopierende Datei gesucht werden.
 
LÖSCHEN
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Mit der Taste "E" (Erase: EIN/AUS) im Untermenü können die im Hauptmenü gezeigten Sätze (von /bis) gelöscht werden. Je nach Anzeige im Haupzmenü Felder "von /bis" werden die Sätze nach Satznummern oder nach Datum dann gelöscht. Löschen in Stapelveratbeitung ist möglich.
 
SPLITTING
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Mit der Taste "S" (Split: EIN/AUS) im Untermenü können die im Hauptmenü gezeigten Sätze (von /bis) angepasst werden. Je nach Anzeige werden die Sätze "/ bis" zu der Satznummer oder bis zum Datum geändert. Die Kurse werden um denjenigen Faktor angepasst, der sich aus dem Verhältnis alte Aktien zu neuen Aktien ergibt. Splitanpassung in Stapelveratbeitung ist möglich.
Einmal durchgeführte Splits können vom Programm nicht mehr rückgängig gemacht werden. Deshalb empfiehlt es sich vorher eine Sicherungskopie der Aktie zu erstellen.
 
DATUMABFRAGE
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Es kann eventuell vorkommen, dass importierte Daten wohl als Satz existieren, jedoch mit Kurs = 0. Um zu kontrollieren ob der Wochentag ein Handelstag ist, klickt man mit der rechten Maustaste auf "Ordner:" li. ob. und gibt dann das betreffende Datum ein. Das Resultat ist eine Zahl: die Eins für Sonntag bis die Sieben für Samstag. So kann der Kurs = 0 gegebenenfalls manuell berichtigt werden.
 
CLEAR
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Durch Klicken auf das Logofeld werden im Hauptmenü alle Aktivierungen deaktiviert, außer dem Feld "Letzter Kurs berücksichtigen". Dies ist hilfreich für wiederholte unterschiedliche Programmabläufe. Die Anzahl der Datensätze "BIS" wird auf 99999 gesetzt; erforderlich z.B. wenn eine neue Aktie ausgewählt bzw. eingegeben wird, die mehr Datensätze enthält als eine vorige Aktie hatte.
 
MANDANTEN
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Unter "Extras" -> Depotverwaltung können Depots von verschiedenen Mandanten angewählt werden. Dann werden die dazugehörenden Aktienordner aktiv. Der Hilfsordner, in dem sich u.a. ein Namensverzeichnis der Aktien und Hilfstexte befinden, sollte aber der Ordner bleiben, von dem aus das Programm gestartet wurde und sollte nicht manuell geändert werden. Nach Anwahl eines Mandanten wird abgefragt, ob der Mandanten-Einstellungsdatei in die aktuelle Einstellungsdatei übernommen werden soll. Dadurch wird auf einfache Weise jedem Mandanten eine eigene Einstellungsdatei zugeordnet. Sollte man nach bestimmten Änderungen der Variablen nicht mehr nachvollziehen können, welche Einstellungen ursprünglich vorhanden waren, so kann mann den Mandanten "Standard" anwählen, und dessen Einstellungen in die aktive Einstellungen übernehmen. Nach der Übername der Einstellungen 'Standard' ist unter "Depots" -> rechte Maustaste in Zeile 13 (evtl. 1ste Punktzeile nicht mitgerechnet) der Einstellungen die Mandantenfolgenummer einzutragen und vom Programm ggfs. abzuspeichern, wenn man mit diesem Mandanten weiter arbeiten will. Im Standardprogramm ist Platz für maximal 20 Mandanten.
 
Hat man z.B. einen Ordner mit DAX-Aktien mit der dazugehörigen Stapeldatei, dann kann man einen fiktiven Mandanten "DAX Aktien" einrichten und diesen einfach anwählen, ohne den DAX-Aktien-Ordner suchen zu müssen. Der aktuelle Mandant erscheint als Kürzel hinter der Depotanzeige; durch Anklicken mit der linken Maustaste erscheint der komplette Depotname in der obersten Anzeigezeile des Hauptprogramms.
Durch Anklicken mit der rechten Maustaste kann die Einstellungsdatei des Mandanten editiert werden. Damit kann der Aktienordner des Mandanten bestimmt bzw. geändert werden.
Eine Neuanlage der Einstellungsdatei für einen Mandanten erfolgt über "Extras" -> Dateiroutinen. Man kopiert eine bestehende Einstellungsdatei und bennent sie um in "Einstell'Nrx'.PFD" und editiert sie entsprechend. Nrx ist eine Folgenummer des neuen Mandanten.
 
EXPLORER
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Der Internet Explorer kann im Hauptmenü unter "Extras" aufgerufen werden. Dazu muss in Zeile 19 der Einstellungsdatei das Verzeichnis, in dem sich das "*explorer*.exe" Programm des Anwenders befindet, eingetragen sein. Die entsprechende Seite, die sich auf dem Computer befinden sollte, kann mit einem Suffix "htm" oder "mht" in Zeile 19 angegeben werden. Das Programm sucht nach dem ersten Vorkommen von "ht" der angegebenen Seite. Will man eine Verbindung zum Internet aufbauen, kann man statt dessen eine Seite, die das Internet öffnet z.B. "http://www.google.de/" eingeben.
 
RENDITEPROGRAMM
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Das Renditeprogramm "RENDITE.exe" kann im Hauptmenü unter "Depotrendite" aufgerufen werden. Es berechnet die effektiven Renditen von einem Depot über alle Perioden unter Berücksichtigung von Dividenden und Transaktionskosten. Dieses Programm ist im Lieferumfang enthalten.
 
GLEITENDER DURCHSCHNITT
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Als Variable in der Einstellungsdatei kann der Wert für die Anzahl der Tage des gleitenden Durchschnitts (z.B. 200 Tage) angegeben bzw. geändert werden. Dieser gleitende Durchschnitt kann auf der Grafikseite ein- bzw. ausgeblendet werden.
 
DEPOTRENDITEN
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Unter "Depotrendite" können die für ein Depot erforderlichen Aktionen mittels des Unterprogrammes "RENDITE.exe"durchgeführt werden. Dazu gehören: An- und Verkäufe, Dividenden und Depotstände bzw. Kontostände (Barbestand) eintragen. Es muß danach für jedes Jahr der Änderung eine Ergebnisdatei erstellt bzw. erneuert werden, um die effektiven Renditen berechnen zu können. Die jeweiligen Jahresrenditen werden für die grafische Darstellung der Depotentwicklung und Renditeinformationen benötigt.
Hat der Anwender Eingaben / Änderungen in seinem Depot vorgenommen und führt er anschließend eine Renditeberechnng durch, wird er darauf hingewiesen, dass er seine Ergebnisdatei für das Jahr der Änderung erneuern muss. Diese Vorgehensweise hat den Vorteil, dass nur die Daten des Jahres der Änderung erneut berechnet werden müssen, und eine Berechnung der Effektivrendite über eine ganze Periode des Depots sehr schnell erfolgen kann. Jedoch müssen auch für nachfolgende Jahre der Depotänderung die Ergebnisdateien erneut berechnet werden, falls man Änderungen in einem Vorjahr ausführte.
Das Startjahr ist das Jahr der ältesten Transaktion und variabel, so dass auch über verschiedene Zeiträume gerechnet werden kann.
Der Ordner "Daten" mit seinen Unterordnern: 'Aktion, Depot, Dividende und Ergebnis' müssen sich in dem angezeigten Mandantenordner befinden. Jeder Mandant bzw. Depotinhaber hat seinen eigenen Ordner "Daten".
 
YAHOO FINANCE
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Die Finanzseiten von Yahoo (aber auch der Comdirect Bank) liefern die umfangreichste und zuverlässigste Kursversorgung. Tagesaktuelle Aktienkurse kommen meistens mit einer Kursverzögerung von 15 Minuten.
Die 24. Zeile der Einstellungsdatei enthält "http://finance.yahoo..", unter der die Dividenden der Aktien abgerufen werden können. Der Aufruf befindet sich unter "Extras" - 'Dividenden aus www'. Die maximal drei nachfolgenden Zeichen enthalten die Zeichenfolge mit denen die Dividende und der Zahltag (q) aus der Datenbank von Yahoo aufgerufen werden können. Sollte Yahoo-Finance diese Zeichenfolge eventuell ändern, muss der Anwender die Zeichenfolge und auch die Bezeichnerfolge neu anpassen. Deshalb ist eine Überprüfung der erstellten Dividendendateien "*.DIV" nach dem Einlesen von Wichtigkeit. Wenn bei einer Dividende kein Tag ausgegeben wird ("N/A"), wird der 30.06 des laufenden Jahres eingetragen.
In Zeile 27 befindet sich eine Sequenz zum Einlesen von Tagesdaten der Aktie aus Internet Yahoo-Finance. Es können maximal 12 Variablen angezeigt werden, die unter "Extras/Tagesdatenaus www" aufgerufen werden können. Tagesdaten können morgens noch vom Vortag sein.
 
Gültige Sequenzen sind in "http://www.gummy-stuff.org/Yahoo-data.htm" zu finden. In Zeile 28 stehen die zu der Sequenz gehörigen Bezeichner der Tagesdaten der Aktie, die mit der Sequenz in der Reihenfolge übereinstimmen müssen. Sollte der Anwender diese Zeichenfolge ändern, muss er auch die Bezeichnerfolge neu anpassen. Der Anwender kann somit seine individuellen Tagesdaten einer Aktie aufrufen.
Die ersten drei Bezeichner "Name;Öffnungskurs;Letzter Kurs" sind verpflichtend, da diese ebenfalls für den Abruf von historischen Daten verwendet werden.
Es kann eventuell vorkommen, dass Yahoo falsche Daten liefert (selten).
 
HISTORISCHE DATEN
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Die 32. Zeile enthält die URL-Adresse "http://ichart.yahoo.com/table...." für historische Daten der Yahoo-Finance, die unter Extras" - 'Historische Daten www' abgerufen werden können. Die Periode stimmt mit den Tagesdaten (von /bis) überein und kann beliebig geändert werden. Unter diesem Aufruf, der auch für Aktien ohne Aktiedatei .AKT erfolgen kann, erscheinen die Daten auf dem Bildschirm als Liste. Im letzteren Fall müssen die Felder (von /bis) jeweils das Datum anzeigen (D1). Sollte das ID-Kürzel falsch sein oder z.B. bei einer Neueinführung einer Aktie noch keine Daten vorliegen, gibt es eine Fehlermeldung 404, die darauf hinweist.
Durch Aktivieren von "Update" und Anklicken von Feld "Von/bis" wird das Datum des letzten Aktienkurses auf Feld "von" angezeigt. Man kann auch das Feld rechts vom Feld "bis" anklicken und dann wird ebenfalls das gezeigte Datum auf Feld "Von" kopiert, wenn die Taste "D" D1 oder D3 anzeigt. Dies ist etwas umständlicher.
Durch Anklicken des roten Feldes "Internet Aktien" wird Folgendes ausgeführt: 1) Einlesen der historischen Daten in der Datumsperiode, 2) Update der vorhandenen Aktie, wobei die Kurse aus der Periode an die vorhandenen Kursen anschließbar sein müssen, 3) Anzeigen der letztgültigen Grafik, wenn das Feld "Grafik" aktiviert wurde. In diesem Fall mussen die Felder (von /bis) die Datensätze anzeigen (D0), um den ganzen Grafikbereich anzuzeigen, während die Felder die Tagesdaten für den Bereich des Update enthalten aber nicht zeigen. Mit der Taste "D" können die beiden Bereiche jeweils angezeigt werden.
Will man eine neue Aktie mit historischen Daten erstellen, muss man erst die Datei "Aktie".AKT neu anlegen, um anschließend die historischen Daten aus dem Internet einzulesen (das älteste Datum bei Yahoo liegt ca. 10 Jahre zurück).
 
STAPELVERARBEITUNG
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Der ganze Vorgang eines Updates mit historischen Daten ist ebenfalls in Stapelverarbeitung mit mehreren Aktien möglich. Da es vorkommen kann, dass Yahoo Daten nicht liefert und dann die Stapelverarbeitung unterbrochen wird, kann man erneut mitten im Stapel den Vorgang fortsetzen. Voraussetzung ist natürlich, dass man sich die letzte Aktie merkt. Mit der rechten Maustaste auf dem Feld "Internet Aktien" gibt man dann die WPK-Aktiennummer ein, womit der Stapel von der Stelle aus erneut gestartet wird. In der gleichen Weise kann man mit Berechnungen oder Grafiken an beliebiger Stelle im Stapel aufsetzen.
 
UNTERBRECHUNG
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Bei zeitintensiven Abläufen wird nach einer voreingestellten Zeitdauer (in Minuten) abgefragt, ob die Bearbeitung fortgesetzt werden soll. Es ist dabei die Möglichkeit gegeben, die Zeitdauer der Unterbrechung während der Sitzung zu ändern. Diese Einrichtung verhindert, dass, bedingt durch unbeabsichtige Eingaben, der Rechner zu lange arbeitet.
 
BEQUEMERE BEARBEITUNG
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Als 30. Variable steht in der Einstellungsdatei der Wert 'Fast' (EIN=1) (AUS=0). Wenn eingeschaltet, führt er alle Berechnungsaktionen ohne den meisten Rückmeldungen aus (Überschreiben, Erstellen, Abfragen etc.). Ebenso schaltet er die Automatik ein, die jedoch im Untermenü auch wieder manuell ausgeschaltet werden kann. Der Modus 'Fast'empfiehlt sich für Anwender, die die Funktionen des Programms bereits kennen.
 
KURSE AUS DEM INTERNET
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Man kann vom Programm aus die Kurse direkt automatisch aus der Datenbank der 'Yahoo Finance' abfragen, ohne die Webseite von Yahoo öffnen und die Daten manuell erfassen zu müssen (Aufzurufen von Extras -> /..www). Voraussetzung ist, dass die richtigen URL-ID-Kürzel (Symbole z.B. Allianz = "ALV") der Aktien in der Datei "AktienVerz.SDX" vorhanden sind, sonst gibt es eine Fehlermeldung "N/A" (not available). URL-ID-Kürzel (Symbole) können unter "Extras/Wertpapiernamen" manuell geändert oder angelegt werden. Wenn sie unbekannt sind, können sie auch mit Google z.B. bei "OnVista" abgefragt werden. In Zeile 24 steht die URL-Adresse ("www...") der YahooFinance für Tageskurse bzw. Dividenden, eine Adresse, die sich in der Vergangenheit schon öfters geändert hat.
URL-ID-Kürzel von Indizes, z.B. wie DAX, TECDAX und MDAX sind: "^GDAXI", "^TECDAX", "^MDAXI" u.s.w.
Abhängig vom verwendeten Computer dauert es unterschiedlich lang (in Sekunden) bis die Daten aus dem Internet im Programm zur Verfügung stehen. Es kann vorkommen, dass der erste Abruf eventuell neu ausgeführt werden muss.
 
RANKING
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Nach Aktivierung im Hauptmenü neben dem gelben Feld fragt das Programm, ob Rankings in der Periode "Von / bis" erstellt werden sollen.
Ranking A bedeutet Effektivrendite besser als 10% - bisher sehr gut gelaufen
Ranking B Effektivrendite zwischen 4 und 10 % - bisher gut gelaufen
Ranking C Effektivrendite zwischen 0 und 4% - bisher nicht so gut gelaufen
Ranking D Effektivrendite zwischen 0 und -10% - bisher schlecht gelaufen
Ranking E Effektivrendite schechter als -10% - bisher sehr schlecht gelaufen
Rankings sind natürlich nicht vorhersagbar, und man kann die betreffende Periode "Von / bis" über z.B. die letzten 5 Jahre einzugeben. Die erstellten Daten werden in den Ordner des Mandanten eingeschrieben. Bei jeder neuen Aktieneingabe wird das bestehende Ranking angezeigt. Sollen keine neue Rankings erstellt werden, fragt bei Stapelverarbeitung das Programm, ob Aktien ab einer bestimmten Stufe aufwärts (E bis A) berücksichtigt werden sollen. So kann man feststellen, wie sich Aktien eines bestimmten Rankings verhalten. Das Ranking hilft den Anwender bei seiner Auswahl, weil er sich für Aktien entscheiden kann, die bisher besser liefen. Ob sie zukünftig tatsächlich besser laufen werden, ist ungewiss.
 
KULTUR
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Die Kultur ist Deutsch, d.h. dass das Programm nur für Deutschland geeignet ist. Es verwendet z.B. bei Internetabfragen ".DE" für Deutsche Aktien und bei internen Fehlern Deutsche Zeichenfolgen aus dem Betriebssystem, z.B. um festzustellen ob ein Fehler im Internet besteht. Deshalb funktioniert das Programm nur auf Deutschen Computern einwandfrei.
 
WÄHRUNG
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Es gibt im Programm nur eine Währung und die ist in EURO. Bei Renditeberechnungen von Daten vor der Einführung des EURO, werden die Beträge in DM geführt, und das System rechnet dann automatisch um.
 
FEHLERMELDUNGEN
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Diese können kurz gehalten sein, wenn die Programmvariable "Fast"eingeschaltet ist, sonst sind sie länger, inkl. interner Fehler.
 
DIAGNOSE
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Zwecks Ermittlung eines Fehlers kann eine Diagnosedatei unter Extras -> Diagnosedatei erstellt werden. Um Fehlermeldungen zu erfassen, muss in der Einstellungsdatei der Modus 'Fast' auf 0 gestellt sein. Die Diagnosedatei soll gleich, nachdem der Fehler aufgetreten ist, erstellt werden und die Frage "Möchten Sie den Fehler abspeichern bzw. zu einem vorherigen Fehler hinzuschreiben" mit "Ja" beantwortet werden. Die Textdatei "Diagnose", die sich im Hilfsordner befindet, kann mit dem Editor aufgerufen werden bzw. können zusätzliche Bemerkungen manuell in einen Bereich zwischen zwei Strichzeilen eingetragen werden. In diesen Bereich kann auch eine Microsoft-Fehlermeldung, die in einem Kästchen gezeigt wird, mit Ctrl-C eingeladen und mit Shift-Einfügen bzw. Ctrl-V ausgeladen bzw. kopiert werden. Die Diagnosedatei kann dann per E-mail dem Hersteller des Programms zugesandt werden.
 
PROGRAMMERWERB
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Die Verwendung des Programms ist in der Beta-Version ist umsonst und auf DAX-Aktien beschränkt. Der unbeschränkte Umfang steht zur Verfügung, wenn der Anwender vorher, unter Anerkennung der Lizenzbedingungen, seine Kundennummer erhalten und er historische Daten oder Tagesdaten heruntergeladen hat. Nach Ablauf der Mietdauer steht das Programm nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung. Eingeschränkte Berechnungen mit alten Daten bleiben jedoch möglich.
 
GELDZURÜCKGARANTIE
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Der Kunde erhält seinen Geld zurück, wenn die Kauf- und Verkaufsignale über einen Zeitraum von vier Jahren über einen von ihm gewählten Bestand von zehn DAX-Aktien ein geringeres Effektivergebnis in % erzielen als der DAX. Dies gilt für die standardmäßig eingestellte Methode und die bei der Programmauslieferung hierfür eingestellten Variablen. Weitere Voraussetzung ist, dass der Kunde vier Jahre vorher seine Auswahl an Aktien per E-mail bekannt gegeben hat. Dividenden und Kapitalerhöhungen sowie Splits sind in der Berechnung des Effektivergebnisses zu berücksichtigen.
 
LIZENZ
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Die Lizenz gilt nur für ein Programm auf dem Computer des Anwenders, wenn nichts anderes vereinbart. Zweitausführungen des Programms sind zu entfernen.
 
DISCLAIMER
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Bevor das Programm voll funktionsfähig ist, müssen die Geschäftsbedingen unter Extras -> Disclaimer anerkannt werden.
 
DEFINITIONEN
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VK: Verkaufssignal bzw. Verkaufskurs
KF: Kaufsignal bzw. Kaufkurs
Kurse: im Allgemeinen wie an den Deutschen Börsen gehandelt in EURO
LKB: Letzter Kurs Berücksichtigt. Rendite wird so errechnet, alsob am letzten Handelstag zum Tageskurs verkauft wurde.
Stop-Loss, Verkauf wenn der Stoppkurs unterschritten wird
Stop-Buy, Kauf wenn der Stoppkurs überschritten wird  
 
Travenbrück, August 2012